ein trauriges Geschehen und ein "Link" meiner Freundin Sandra brachte mich auf diese Webseite.
Den "Königsteiner Dialog" testete ich dann versuchsweise, las etliche Beiträge und bemerkte, daß mich
diese Art von Dialog wirklich interessiert, und die "Köpfe", die dahinter stecken!.
Nun denke ich, ist es an der Zeit, einiges von rena preiszugeben!
Im Böhmerwald geboren, durch die Kriegswirren im schönen Taunus gelandet, erlebte ich hier
eine glückliche, etwas wilde Kindheit in dem ehemaligen "Kuhkaff " Schneidhain.
Arm waren wir Vertriebenen, die Flüchtlinge, Ausgebombten und die Dorfbewohner auch.
Wir Kinder bemerkten dies nicht, und ...unsere Eltern waren damit beschäftigt, das kommende Wirtschaftswunder aufzubauen.
Sicher mußten sie auch einiges an Vergnügen nach diesen fürchterlichen, grausamen, entbehrungsreichen und spassbefreiten Zeiten
des zweiten Weltkrieges nachholen.
Sie waren daher, für uns glücklicherweise, nicht so sehr auf ihre Kinder fixiert.
Die ersten vier Schuljahre, wie viele andere Kinder, in der Zwergenschule (mit den traumhaft sanitären
Anlagen) verbracht. Es gab zwei Räume mit 4 Schulklassen und manchmal auch Ohrfeigen.
Ich hatte Glück, bekam keine , dafür aber auf dem Heimweg von der Schule öfters von den
Jungs Brennesseln um die nackten Beine oder Kletten in die Zöpfe, aua, aua!
Nachmittags , wenn die Schulaufgaben erledigt waren (oder auch nicht) gehörten Feld, Wald und Wiesen
meinem Bruder, mir und anderen "freilaufenden Kindern"!
Uns war kein Baum zum Klettern zu hoch, wir waren ja durch das jährliches Mirabellenpflücken flink
und wendig wie die Eichhörnchen. Ich glaube, heutigen Eltern würden die Haare zu Berge stehen!
Meinem Kind erzählte ich dies "pädagogischerweise" auch natürlich nicht.
......Die Kinderzeit ging viel zu schnell vorbei, an der Pubertät hatte ich etwas länger zu knabbern.
Mein Bedürfnis erwachsen zu werden war verständlicherweise nicht übermäßig groß!
Aber die Maskenbälle beim "Rothenbächer" und das Tanzen, das liebte ich.
Aus dem "Kaff" startete ich etliche längere und kürzere Fluchtversuche, landete jedoch seltsamerweise immer wieder
in demselben, mehr oder weniger glücklich.
Und das Ende vom Lied?
Ich lernte dieses schöne Fleckchen Erde im Taunus lieben, bin zu einer richtigen Landpomeranze mutiert.
Das "Kaff" mauserte sich zu einem liebenswerten, hübschen Vorort;
viele der Einwohner sind engagiert, nehmen tätig und oft hilfsbereit am sozialen Miteinander teil .
Und nun .........ich bin neugierig und freue mich darauf, noch recht viele der "Pseudonyme" , Gold-,Platin und sonstiger edler
"Metaller" kennen zu lernen!
Adieu, bis bald mal........rena




auch von mir ein herzliches Willkommen. 